November 1998

Komödie in 2 Akten
von Ken Ludwig
Dialektbearbeitung: S. Saladin; Regie: Ch. Frey

Es ist Samstag, früher Nachmittag. Im Stadttheater bereitet man sich auf die Abendvorstellung von Verdis Oper «Otello» mit dem Gaststar Tito Merelli in der Hauptrolle vor. Für den weltberühmten Tenor – von seinen Fans «Lo Stupendo» genannt – ist im Hotel Teufelhof eine Suite reserviert. Max, die rechte Hand des Theaterdirektors Bruno Sanders, ist beauftragt, Merelli im Hotel zu empfangen und ihn während seines Aufenthaltes in Basel zu betreuen. Maggie, Sanders Tochter – eine glühende Verehrerin Merellis – wartet mit Max in der Suite mehr oder weniger ungeduldig auf die Ankunft des Stars, der sich jedoch um Stunden verspätet. Sanders kommt dazu und wird langsam nervös und schickt Maggie wütend hinaus. Die Lage spitzt sich zu, und als ihm telefonisch mitgeteilt wird, dass im Theater einiges schief läuft, sieht Sanders rot. Er weiss nur eines: Die Vorstellung darf nicht platzen!

Endlich trifft Merelli ein – mit Getöse und seiner Ehefrau Maria, die niemand erwartet hat. Der Abend scheint gerettet zu sein. Doch noch ist nichts klar. Nach und nach treffen immer mehr Leute ein, die Merelli sehen wollen und versuchen mit allen Tricks zu «Lo Stupendo» vorzudringen.

Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unerwartete Wende . . .

«Otello darf nicht platzen» ist spannend, voller Situationskomik und bietet beste Unterhaltung!