November 1999

Komödie von Ray Cooney und John Chapman
Dialektfassung: Ch. Heiniger Frauchiger; Regie: Christoph Frey

Wer selbst verheiratet ist oder zumindest einmal bei den Hochzeitsvorbereitungen von Freunden oder Verwandten dabei war, kennt die Hektik eines solchen Tages und einige Erinnerungen werden wach. . .

Die Zuschauer schauen ins Wohnzimmer der Familie Jaberg. Sandra, die Tochter von Manfred und Anita, macht sich bereit für ihre kirchliche Trauung. Anita gibt Sandras Hochzeitkleid den letzten Schliff, während ihre Eltern, Dr. Gerhard von Fellenberg und Gattin Georgette, mit ihrer eigenen Garderobe beschäftigt sind. Der Bräutigam, dessen Eltern und die geladenen Gäste warten bereits im Münster. Die Vorbereitungen für das anschliessende Büffet im Garten des Hauses Jaberg sind in vollem Gange, auch Manfreds Geschäftspartner Beat Klein ist soeben eingetroffen. Nur der Brautvater fehlt. Er ist schon längere Zeit unterwegs mit dem Auftrag, die Blumen für die Hochzeitsgesellschaft abzuholen. Im Blumengeschäft hat er jedoch die zündende Idee für die Werbekampagne der Firma Trumpf-BH, mit der sich seine Werbeagentur seit Tagen herumquält. Also geht er noch schnell ins Büro und kommt reichlich spät nach Hause, sprudelnd vor Begeisterung über seinen Einfall, jedoch nur mit den halben Besorgungen. Während er Beat von seinem Einfall überzeugen will, kommt Gerhard ins Wohnzimmer. Dabei trifft die Türe Manfred hart am Kopf, was zusammen mit den zuvor geschluckten Beruhigungstabletten verheerende Folgen hat.

Als er nach einem kurzen Blackout wieder zu sich kommt, hat er eine Halluzination namens Polly. Wie bringt man nun diesen Mann wieder zur Vernunft? Pikante und groteske Szenen wechseln sich ab . . . Sandra kann einen wirklich leidtun!